Migros Limmatplatz

Kühlung richtig definieren und Abwärme optimal nutzen
Die Kühl-/Tiefkühlstellen wurden energetisch gewertet und in ver-schiedene Gruppen eingeteilt. Die Kühlstellen mit hohen Verdampfungs-temperaturen wurden an die zentrale Gewerbliche Kälteanlage mit dem Kältemittel R-744 (CO2) angeschlossen. Die restlichen Kühlstellen wurden an eine separate gewerbliche Kälteanlage mit dem Kältemittel R-134a angeschlossen. Durch dieses Auswahlverfahren können die gewerblichen Kälteanlagen energetisch optimal für den Einsatzbereich konzipiert werden.

Eine gewerbliche Kälteanlage ist nur effizient, wenn die Abwärmenutzung funktioniert. Aus diesem Grund wurden Wärmetauscher für das Brauch-/Pumpenwarmwasser sowie für das Grundwasser eingeplant. Dieser Wärmeaustauscher gibt die Wärme in einem tiefen Niveau ab und sorgt für einen effizienten Betrieb seitens der gewerblichen Kälteanlage.

Bauherr Migros Genossenschaft Zürich
Fachbereich Supermarkt | Gewerbliche Kälte
Status abgeschlossen


Aufgabe | Planung

  • Fachplanung Gewerbliche Kälte
  • Planung Abwärmenutzung Gewerbliche Kälte
  • Fachplanung Kühl-/Tiefkühlraumbau
  • Fachplanung Provisorium Gewerbliche Kälte


Konzeptidee | Projektbeschrieb


Boosteranlage

Kälteleistung

PK Qo 96.6 kw, to -5°C
TK Qo 54.5 kW, to - 30°C 

Kältemittel R-744 (CO2)

Besonderes
Die Boosteranlage ist mit einem Unterkühler (Bündelrohrwärmeaustauscher) ausgerüstet, damit die Restwärme, die nicht genutzt werden kann, an das Grundwasser abgeben werden kann. Durch diese Unterkühlung, konnte die Boosteranlage kleiner dimensioniert und weitere Energiekosten gespart werden.


Bedientheken Anlage

Kälteleistung

PK Qo 10.92 kw, to -8°C

Kältemittel R-134a